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5. Tag der Schraubtechnik 

Das Dach der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Zollverein - Diesen geschichtsträchtigen Ort hatte HYTORC-Seis ausgewählt, um beim 5. Fachtag der Schraubtechnik in die Zukunft der Verschraubungs-technologie zu schauen. Rd. 100 Experten aus den Unternehmen des nordrhein-westfälischen Maschinen- und Anlagenbaus waren der Einladung des Verschraubungsspezialisten gefolgt.

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Erweiterung Firmengebäude

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Vorspannkraft erhalten

Lernt man Björn Greis, Projektingenieur und technischen Koordinator bei der Kuhne Anlagenbau GmbH kennen, ist man geneigt, einer Aussage aus der Firmenbroschüre keinen Glauben zu schenken und die Formulierung als Untertreibung zu werten: „Wir kennen vielleicht nicht jede Schraube an unseren Anlagen. Aber fast.“
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Zertifiziert nach ISO 9001:2015 und DIN ISO 29990

Nur knapp zwei Prozent aller deutschen Unternehmen, also ca. 55.000 aus mehr als 3,6 Mio. Unternehmen, sind nach ISO 9001 zertifiziert. Die meisten davon nach der mittlerweile veralteten Fassung von 2008. Die HYTORC Seis GmbH jedoch hat sich bereits kurz nach Veröffentlichung der neuen Version im September 2015 nach dieser Revision unter Führung von Ulrich Oehms, Prokurist der HYTORC Seis GmbH, zertifizieren lassen. mehr lesen »

Zukunftsmanagement schafft Spielfelder für die Zukunft

"Die Zukunft begünstigt nur den vorbereiteten Geist" resümierte Martin Ruesch, Vorstand der renommierten Future Management Group AG, Eltville, gegen Ende seines Vortrags "Zukunftsmanagement in technisch orientierten Unternehmensbereichen". mehr lesen »

Pressemitteilung

HYTORC Vector FA4 Pumpe

HYTORC-Seis auf der Steinexpo

Neue Regelwerke bedingen neue technische Lösungen


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Technik-Praxis Zukunft

08-10-05 09:14

Fachtag Chemie 2005

Produkte in dreistellige Millionensummen gehen pro Jahr in Chemie- und Petrochemieunternehmen verloren. Doch es gibt technische Lösungen, die dies verhindern helfen. Entsprechend groß war das Interesse der Unternehmen von Rhein und Ruhr beim ersten Fachtag Chemie, den das Unternehmen Hytorc-Seis unter dem Leitthema "Technik-Praxis Zukunft" jetzt in der Bay-Arena in Leverkusen veranstaltete.

 


Über 60 Ingenieure und Techniker der Chemie- und Petrochemiebranche nutzten diesen Tag, sich über die neuesten Entwicklungen in der Gesetzgebung und der Technik zu informieren. Edgar Neuhalfen von der TÜV Rheinland Group machte deutlich, dass die im Jahr 2002 novellierte TA Luft erhebliche Anforderungen an Maßnahmen zur Verhinderung der Emissionen an Pumpen, Verdichtern, Flanschverbindungen, Absperrorganen, Probeentnahmestellen sowie bei Umfüllung und Lagerung enthalte. Auf Flanschverbindungen bezogen sagte er, dass Flansche nur dann verwendet werden sollten, wenn sie verfahrenstechnisch, sicherheitstechnisch oder für die Instandhaltung notwendig seien. Es seien jedoch nur technisch dichte Flanschverbindungen zu verwenden, wobei die nach VDI 2240 zulässigen Leckageraten eingehalten werden müssten.

 

 

Er verwies in seinen Ausführungen auch auf den Entwurf der VDI Richtlinie 2200 "Dichte Flanschverbindungen, Auswahl, Auslegung, Gestaltung und Montage von verschraubten Flanschverbindungen.
In dieser heißt es: "Die Erfüllung des Anforderungswertes (Leckageratenkriterium) bedeutet nicht zwingend, dass mit dieser entsprechend zertifizierten Dichtung unter allen betrieblichen Umständen eine Flanschverbindung mit besonders niedriger Leckagerate erreicht wird.
Das ist nur in Verbindung mit einer fachgerechten Auslegung (Dichtungskennwerte nach DIN EN 13 555) und Montage zu gewährleisten". Überhaupt weise der Entwurf stärker als in der Vergangenheit auf die Bedeutung des Gesamtsystems Flansch - Dichtung - Verschraubung hin.

 

Darauf hoben in ihrem Vortrag über Wege zur dichten Flanschverbindung auch Lothar Seis, Geschäftsführer der Hytorc-Seis und Ulrich Oehms, Vertriebsingenieur, ab. Sie konstatierten, dass jede Schraubmethode ihre Vorteile habe,
jedoch führe derzeit nur ein Weg zu nachprüfbar 100% dichten Flanschen: der Einsatz des HYTORC 0 leakage Systems. Hier werden über den Einsatz der HYTORC Dehnmutter oder der HYTORC Disc zusammen mit einem hydraulischen Drehmomentschrauber die Schraubenvorspannkräfte am Flansch genau definiert und somit die Dichtkraft sicher und exakt erreicht. Eine Flanschverschraubung, die null Leckage zulasse, die Anforderungen der VDI 2240 also in jedem Fall erfülle:
Sie arbeite mit einer hohen Genauigkeit, torsions- und seitenlastfrei bei einer hohen Fügegeschwindigkeit, eine Person könne mehrere Werkzeuge bedienen, es gebe keine Setzverluste, die Reibung sei unabhängig vom Bolzen- oder Flanschmaterial, Dehnmutter, DISC und Schrauber seien universell einsetzbar und alle Schraubvorgänge, falls gewünscht, dokumentierbar.

 

Notwendig sei außerdem, diejenigen kontinuierlich zu schulen, die regelmäßig mit Verschraubungs- werkzeugen arbeiteten. Andere Länder wie die Niederlande, die USA oder die skandinavischen Länder seien dort erheblich weiter. Denn es sei nicht einsehbar, warum, um schweißen zu dürfen, mehrere Ausbildungen zu durchlaufen seien, andererseits Verschraubungen, die mindestens mit den gleichen Risiken verbunden seien, von jedermann durchgeführt werden dürften.

Diesen Ansatz unterstützte auch Dipl.-Ing. Beate Schäferdieck von der IBM Business Services GmbH in ihrem Vortrag über die Berechnung von Flanschverbindungen. Grundsätzlich warf sie die Frage auf, ob die dazu gehörende Norm EN 1591 eher Fluch oder Segen sei. In ihrem Fazit kam sie jedoch zu dem Schluss,
dass nur mit der Berechnungsmethode nach EN 1591 eine Untersuchung auf Dichtigkeit (z.B. nach TA Luft) möglich ist. Die Dichtungskennwerte müssen von den Dichtungsherstellern erst noch gemessen und veröffentlicht werden.

 

Die Berechnungsmethode sei zwar aufwendig und nur noch mit entsprechender guter Software optimal einsetzbar sei, aber ohne die EN 1591 -Berechnungsmethode gäbe es auch in Deutschland (und Europa) nur noch ANSI-Flansche. Nur mit dieser Methodik seien unsere bisherigen DIN-Flansche, die nun EN-Flansche geworden sind, auch weiterhin einsetzbar.

 

 

 

 

 

 

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Vortrag
der Jungtec GmbH, die zwei Dichtungen entwickelt haben, die eine hundertprozentige Dichtheit versprechen.
Grundsätzlich, so führte Peter Lingnau aus, dass Industriedichtungen eine der Schlüsseltechnologien für den erfolgreichen Betrieb einer Anlage seien. "Billige" Dichtungen bedeuteten für den Betreiber sehr häufig hohe Folgekosten, die bei der Beschaffung allerdings nicht in den Blick genommen würden. Zukünftig sei diesbezüglich mit noch höheren Anforderungen der Gesetzgeber an die Anlagenbetreiber zu rechnen.


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